Crowdinvesting vs Volkswirtschaft Teil 2

14. Juli 2015 | Finance, Immobilien, News,

Im ersten Teil des Blogbeitrags haben wir den volkswirtschaftlichen Teil des Crowdinvestings für Bau- und Immobilienprojekte erläutert und sind zur Conclusio gekommen, dass Investitionen in Immobilien weiterhin äußerst interessant sind. Aber wieso sind Immobilien eigentlich eine beliebte Kapitalanlage?

Immobilien weisen spezielle Charakteristika auf, die bei anderen Investitionsmöglichkeiten nicht zutreffend oder nicht in der Form zutreffend sind.

 

Die Vorteile von Immobilieninvestitionen:

Sichtbarkeit bzw. optische Präsenz,

lange Lebens- und Nutzungsdauer,

Wertbeständigkeit (Inflationssicherheit)

Währungssicherheit

Beleihbarkeit des Anlageobjektes

nachhaltige Prägung der Umwelt und der Lebensbedingungen

gesicherte Nachfrage

kalkulierbare Erträge

 

Die Nachteile von Immobilieninvestitionen (zumindest prinzipiell)

Immobilität, sprich Standortgebundenheit

Zumeist langwieriger Veräußerungsvorgang (nicht schnell liquidierbar)

Arbeitsintensiv

politisch kurzfristig durch legistische Eingriffe steuerbar

kapitalintensiv

 

Crowdinvesting bei Reval bietet nun eine elegante Variante diese Nachteile zu verbessern:

Investitionen sind ab jetzt nicht mehr kapitalintensiv, sondern bereits ab 100 EUR möglich.

Die Arbeitsintensivität wird stark reduziert, Sie sollten sich jedoch vorab über ihre Investition informieren.

 

Die Wertschöpfungskette der Immobilie

Die Wertschöpfungskette lässt sich grob in die Entwicklungs-, Nutzungs- und Verwertungsphase einteilen.

Zu Beginn steht die Entwicklungsphase, die vom Bauwunsch und der Projektidee über Planung und Finanzierung bis zur Bauausführung und Fertigstellung reicht. Diese ist insbesondere interessant, da alle Bau- und Immobilienprojekte, die auf unserer Plattform geführt werden, sich in dieser Phase befinden.

Die Nutzungsphase von Immobilien ist abhängig von Art, Ausgestaltung und eben der Nutzung und liegt grob zwischen fünfzehn und fünfzig+ Jahren. Zweckgemäße Nutzung, Eigentümer- und Nutzerwechsel bzw. phasenweiser Leerstand kennzeichnen die Nutzungsphase einer Immobilie. Der professionelle Betrieb bzw. eine professionelle Bewirtschaftung sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor einer guten Immobilie.

Am Ende einer Immobilie steht die Verwertungsphase, die nicht notwendigerweise durch physischen Verfall, sondern entweder von ökonomischem Leerstand oder von lohnenderen Alternativnutzungen eingeleitet wird. Es kommt zum Abriss, Rückbau, Umbau oder Flächenrecycling.